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Das Nachweisgesetz und die E-Signatur

Das Nachweisgesetz stellt einen grundlegenden Baustein im deutschen Arbeitsrecht dar, der darauf abzielt, Arbeitsverhältnisse transparent und verständlich zu dokumentieren. Im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung gewinnen elektronische Signaturen (E-Signaturen) zunehmend an Bedeutung. Sie bieten eine zielführende, ressourcenschonende und rechtlich konforme Möglichkeit, die Anforderungen des Nachweisgesetzes zu erfüllen.

Trotz der technologischen Fortschritte halten viele Unternehmen weiterhin an traditionellen, händischen Methoden fest. Die E-Signatur jedoch bietet eine moderne Alternative, die zeit- und kosteneffizient ist – gleichzeitig ebnet sie den Weg für ein fortschrittliches, digitales Vertragsmanagement. In diesem Artikel werden wir uns näher damit beschäftigen, wie das Nachweisgesetz wirkt und wie Sie mit dem Tool Flixcheck Ihr Vertragsmanagement optimieren können.

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Inhaltsverzeichnis

Was ist das Nachweisgesetz und seit wann existiert es?

Das Nachweisgesetz, ein wesentlicher Bestandteil des deutschen Arbeitsrechts, wurde erstmals 1995 eingeführt. Es verpflichtet Arbeitgeber, wesentliche Bedingungen des Arbeitsverhältnisses schriftlich niederzulegen und ihren Arbeitnehmer:innen auszuhändigen.

Diese Dokumentation umfasst unter anderem Angaben zu:

  • Parteien des Arbeitsverhältnisses
  • Beschäftigungsart
  • Arbeitsort
  • Zusammensetzung
  • Höhe des Arbeitsentgelts
  • Arbeitszeit und Urlaub

Diese gesetzliche Regelung ordnet an, Transparenz und Klarheit in Arbeitsverhältnissen zu schaffen und dadurch die Position der Arbeitnehmer:innen zu stärken.

Wichtig: Wir geben Ihnen in diesem Artikel keine Rechtsberatung, sondern ermöglichen lediglich einen ersten Einblick in das Thema. Sollten Sie tiefgehende Fragen dazu haben, empfehlen wir, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.

Was ändert sich durch das Nachweisgesetz?

Das Nachweisgesetz bringt bedeutende Änderungen für Arbeitsverhältnisse mit sich. Es verlangt von Arbeitgebern, wichtige Aspekte des Arbeitsverhältnisses schriftlich festzuhalten und den Arbeitnehmer:innen eine Kopie dieser Dokumentation auszuhändigen.

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Diese Änderung stärkt die Transparenz und schafft eine klare Kommunikationsbasis zwischen Arbeitgebern und ihren Angestellten.

Zu den wesentlichen Punkten, die schriftlich festgehalten werden müssen, gehören Angaben zu den Arbeitsbedingungen, wie:

  • Arbeitszeit
  • Vergütung
  • Urlaubsanspruch
  • Kündigungsfristen

Die Einführung des Nachweisgesetzes bedeutet auch, dass Arbeitgeber nun verpflichtet sind, bei Veränderungen im Arbeitsverhältnis, diese Änderungen entsprechend zu dokumentieren und den Arbeitnehmer:innen mitzuteilen. Somit stellt das Gesetz sicher, dass beide Parteien stets über die aktuellen Bedingungen und Vereinbarungen im Bilde sind.

Welche Nachweise müssen durch Arbeitgeber erbracht werden?

Das Nachweisgesetz verlangt von Arbeitgebern, bestimmte Schlüsselinformationen des Arbeitsverhältnisses schriftlich zu dokumentieren und den Arbeitnehmer:innen auszuhändigen. Zu diesen Nachweisen gehören:

  • Identität der Vertragsparteien: Arbeitgeber müssen die vollständigen Namen und Adressen der beteiligten Parteien festhalten.
  • Beginn des Arbeitsverhältnisses: Das genaue Datum, an dem das Arbeitsverhältnis beginnt, muss klar angegeben werden.
  • Arbeitsort: Der Ort, an dem die Arbeit verrichtet wird, muss spezifiziert sein. Ist kein fester Arbeitsort vorgesehen, ist das entsprechend zu vermerken.
  • Beschreibung der Tätigkeit: Eine genaue Beschreibung der zu verrichtenden Tätigkeiten ist erforderlich.
  • Arbeitsentgelt: Angaben über die Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgelts, einschließlich möglicher Zulagen, Zuschläge, Prämien und Sonderzahlungen.
  • Arbeitszeit: Die vereinbarte Arbeitszeit pro Tag oder Woche sollte detailliert aufgeführt werden.
  • Urlaubsanspruch: Informationen über die Dauer des jährlichen Urlaubs.
  • Kündigungsbedingungen: Die Bedingungen für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, einschließlich der Kündigungsfristen.

Diese Nachweise müssen von den Arbeitgebern sorgfältig erstellt und aufbewahrt werden, um rechtliche Konformität zu gewährleisten und mögliche Unklarheiten oder Missverständnisse im Arbeitsverhältnis zu vermeiden.

Wann müssen diese Nachweise spätestens erbracht werden?

Nach dem Nachweisgesetz sind Arbeitgeber verpflichtet, die notwendigen Nachweise spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses den Arbeitnehmer:innen auszuhändigen.

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Dieser Zeitrahmen ist in jedem Fall einzuhalten, um sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer:innen von Anfang an über ihre Rechte und Pflichten informiert sind. Wer diese Fristen nicht einhält, riskiert rechtliche Konsequenzen.

Wie teuer wird ein Verstoß geahndet?

Verstöße gegen das Nachweisgesetz können für Arbeitgeber kostspielig werden. Die genauen Bußgelder und Strafen können je nach Schwere und Art des Verstoßes variieren – grundsätzlich dienen sie als abschreckendes Mittel, um die Einhaltung des Gesetzes zu gewährleisten.

Die Sanktionen reichen von Geldbußen bis hin zu weitreichenden rechtlichen Konsequenzen, insbesondere wenn durch die Nichteinhaltung des Gesetzes die Rechte der Arbeitnehmer:innen signifikant beeinträchtigt werden.

Neben den finanziellen und rechtlichen Konsequenzen können Verstöße auch zu einem Verlust des Ansehens und des Vertrauens bei den Mitarbeiter:innen und in der Öffentlichkeit führen.

Wie können Arbeitsverträge dennoch sicher digital signiert werden?

Die Kombination von digitaler und händischer Signatur bietet eine effiziente Lösung, um Arbeitsverträge im Einklang mit dem Nachweisgesetz zu gestalten. Das ermöglicht eine schnelle und sichere Abwicklung, während gleichzeitig die rechtlichen Anforderungen erfüllt werden.

Digitale Signatur

Arbeitsverträge können digital signiert werden, was eine rasche Vertragsausfertigung ermöglicht. Die digitale Signatur (fortschrittliche elektronische Signatur – FES) hat den gleichen rechtlichen Stellenwert wie eine handschriftliche Unterschrift.

Händische Signatur in Kombination

Um den Anforderungen des Nachweisgesetzes vollständig zu entsprechen, kann die digitale Signatur mit einer händischen Signatur kombiniert werden. Damit sichern Sie die rechtliche Konformität des Vertrags.

Übermittlung der Vertragsdokumente

Die Vertragsdokumente, die den Anforderungen des Nachweisgesetzes entsprechen, müssen spätestensam ersten Arbeitstag vorliegen. Sie können entweder persönlich übergeben oder per Post oder Kurier zugestellt werden.

Flixcheck: Digitales Vertragsmanagement leicht gemacht

Flixcheck bietet unter anderem für das digitale Vertragsmanagement eine innovative Lösung, indem es die sichere digitale Signierung von Arbeitsverträgen ermöglicht.

Dieses Tool vereinfacht die Kommunikation und Organisation zwischen Arbeitgebern und ihren Arbeitnehmer:innen und optimiert die Kundenkommunikation.

  1. Sicherer digitaler Signaturprozess: Mit Flixcheck können Arbeitsverträge sicher und barrierefrei digital signiert werden. Der Prozess ist unkompliziert und bietet eine hohe Rechtssicherheit, da er auf die FES zurückgreift.
  2. Erstellung ausfüllbarer PDFs: Das Tool ermöglicht die Erstellung von interaktiven, ausfüllbaren PDF-Dokumenten. Diese können von den Arbeitnehmer:innen direkt auf ihrem Handy ausgefüllt und unterschrieben werden.
  3. Kontakt- und Terminmanagement: Flixcheck integriert zudem Funktionen für das Kontakt- und Terminmanagement, wodurch die gesamte Organisation der Kundenkommunikation erleichtert wird.
  4. Verschiedene Anwendungsbausteine: Zu den vielfältigen Funktionen gehören unter anderem Unterschriftenanfragen, ein PDF-Editor, Dateiuploads und Bildanfragen. Diese Bausteine können individuell kombiniert werden, um den Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens gerecht zu werden.
  5. Schnelle und direkte Kommunikation: Die Checks von Flixcheck können via SMS oder E-Mail direkt an die Smartphones, Tablets oder Computer der Arbeitnehmer:innen gesendet werden. Das ermöglicht eine schnelle und hürdenlose Kommunikation.

Flixcheck stellt somit eine benutzerfreundliche Lösung für das digitale Vertragsmanagement dar, die den modernen Anforderungen des Geschäftslebens gerecht wird.

Fazit: Nachweisgesetz und E-Signatur gehen heute Hand in Hand

Im Fahrtwind der Digitalisierung ist es nur von Vorteil, dass Unternehmen digitale Tools in ihre Prozesse integrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das gilt insbesondere für das Vertragsmanagement, wo zielführende Methoden und Rechtssicherheit von größter Bedeutung sind. Die Nutzung digitaler Lösungen wie Flixcheck unterstützt Ihr Unternehmen dabei, Vertragsprozesse zu modernisieren und gleichzeitig die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu gewährleisten.

Flixcheck als ganzheitliches Webtool bietet nicht nur die Möglichkeit, Arbeitsverträge sicher digital zu signieren, sondern erleichtert auch die gesamte Kundenkommunikation und das Vertragsmanagement. Die einfache Konfiguration digitaler Anfragen, die Vielzahl an verfügbaren Bausteinen und die schnelle Kommunikation via SMS oder E-Mail sind nur einige der Vorteile, die das Webtool bietet.

Es ist an der Zeit, die Vorteile der Digitalisierung voll auszuschöpfen. Testen Sie Flixcheck selbst und erleben Sie, wie dieses umfassende Webtool Ihr Vertragsmanagement und Ihre Kundenkommunikation revolutionieren kann. Probieren Sie das Tool 30 Tage lang kostenlos aus!

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