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Nachdem Sie alle Informationen – am besten digital in einem strukturierten System – aufgeführt haben, bestätigen Sie dem oder der Kund:in den Eingang der Reklamation. Dieser Prozessschritt ist wichtig: So geben Sie Ihrem oder Ihrer Kund:in das Gefühl, dass Sie sich um ihn oder sie kümmern und die Beschwerde ernst genommen wird.
Schritt 2: Analyse und Bearbeitung der Reklamation
Im zweiten, übergeordneten Schritt folgt die Analyse und Bearbeitung der Reklamation. Prüfen Sie zuerst den Soll-Zustand und Ist-Zustand des Produkts oder der Dienstleistung. So ermitteln Sie, ob die Reklamation gerechtfertigt ist oder nicht.
Stellt sich heraus, dass die Reklamation nicht gerechtfertigt ist, müssen Sie das dem oder der Kund:in mitteilen. Sie springen dann zu Schritt vier, die weiteren Schritte drei und fünf lassen Sie aus. Ermitteln Sie in der Analyse, dass die Reklamation berechtigt ist, müssen Sie gezielte Maßnahmen ergreifen.
Je nach Unternehmen, Produkt, Dienstleistung und Komplexität der Anfrage respektive Reklamation kann dieser Prozessschritt auch etwas länger dauern. Ist das der Fall, informieren Sie Ihre:n Kund:in darüber.
Schritt 3: Sofortmaßnahmen ergreifen
Der „Schaden“ ist aufgenommen, bestätigt und Sie wissen, dass es sich um eine berechtigte Reklamation handelt. Bieten Sie Ihrem oder Ihrer Kund:in so schnell wie möglich eine Lösung an. Das kann der Ersatz eines defekten Produkts sein, ein Preisnachlass für die nächste Dienstleistung oder ein persönliches Entschuldigungsschreiben.
Die Möglichkeiten sind hier je nach Komplexität und Leistung breit gefächert. Seien Sie für die Kommunikation mit dem oder der Kund:in auf mögliche Einwände oder Ähnliches vorbereitet und haben Sie mehrere Sofortmaßnahmen in petto.
Schritt 4: In die Kundenkommunikation gehen
Im nächsten Schritt kommunizieren Sie die Sofortmaßnahmen. Seien Sie dabei angemessen, fair und versuchen Sie, dem oder der Kund:in das bestmögliche Serviceerlebnis zu bieten.
Erfragen Sie vor dem Abschluss der Kommunikation immer auch, ob der oder die Kund:in mit der Sofortmaßnahme und Schadensbegrenzung zufrieden ist. So stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Mittel im Reklamationsmanagement ergriffen haben.
Schritt 5: Abstellmaßnahmen identifizieren und umsetzen
Der letzte Schritt ist wichtig, um ähnliche Reklamationen künftig zu vermeiden. Handelt es sich beispielsweise um einen immer wieder auftretenden Defekt bei einem bestimmten Produkt, sollten Sie die Produktion überprüfen.
Indem Sie Abstellmaßnahmen identifizieren und umsetzen, senken Sie nachhaltig die Reklamationsquote.
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5 konkrete Tipps für Ihr Reklamationsmanagement
Im Prozess des Reklamationsmanagements gibt es immer wieder Situationen, die Fingerspitzengefühl erfordern. Beherzigen Sie folgende Tipps und Tricks, um jederzeit so kundenorientiert wie möglich zu handeln:
- Emotionalität aushalten: Manche Kund:innen werden emotional, wenn sie sich bei Ihnen beschweren. Halten Sie das aus und nehmen Sie solche Situationen nicht persönlich. Jede Reklamation ist gut, auch wenn sie im ersten Moment emotional ist. Sie erhalten so schließlich die Chance, aus einem oder einer unzufriedenen Kund:in eine:n zufriedene:n zu machen.
- Aktiv bleiben: Halten Sie Ihre Kund:innen stets auf dem Laufenden, wie der Stand ihrer Reklamation ist. Lieber melden Sie sich einmal zu viel als einmal zu wenig.
- Zuhören: Bleiben Sie in einem Reklamationsgespräch ruhig, hören Sie Ihren Kund:innen zu und versuchen Sie genau herauszufinden, wo die Probleme liegen. Das ist vor allem bei Dienstleistungen wichtig. So finden Sie heraus, wie Sie Ihre Leistung und Ihren Kundenservice gezielt verbessern können.
- Nachfassen: Melden Sie sich beispielsweise rund eine Woche nach der Reklamationsbearbeitung erneut bei Ihren Kund:innen. Fragen Sie nach, ob nun alles den Vorstellungen entspricht.
- Plattform zur Reklamation schaffen: Verwenden Sie Online-Tools oder Formulare, um Ihren Kund:innen Reklamationen einfach zu machen. Stellen Sie sich vor, Sie müssten etwas reklamieren und finden keinen Weg, das zu tun – nichts verärgert einen mehr als das.
Online-Tools erleichtern Kund:innen das Reklamieren
Der letzte Punkt ist einer, der in der Implementierung eines strategischen Reklamationsmanagements eine wichtige Rolle spielt. Neben spezieller Reklamationssoftware – oft inkludiert in CRM-Systemen – können Sie auch intuitive und für Kund:innen einfach zu verstehende Online-Tools nutzen.
Flixcheck ist ein solches Tool, das digitale Kommunikationskanäle schafft. Sie erstellen damit im Handumdrehen Formulare und interaktive Vorlagen, die Sie beispielsweise in Ihre Homepage integrieren können. So können Ihre Kund:innen binnen weniger Minuten online reklamieren – und Sie und Ihre Mitarbeiter:innen erhalten alle Daten gesammelt und nichts geht unter.
Flixcheck in Ihr Reklamationsmanagement integrieren
Mit Flixcheck ersparen Sie Ihren Kund:innen lange Telefonwarteschleifen, schaffen einen flexibleren Kundenservice und entlasten Servicemitarbeiter:innen. Ein weiterer Vorteil: Sie können mit wenigen Klicks eigene, individuelle Vorlagen für Reklamationen erstellen.
Dafür kombinieren Sie verschiedene „Check-Elemente“, wie Kundenabfragen bei Flixcheck genannt werden. Einige Beispiele:
- Dateianfrage, um Bilder von fehlerhaften Produkten hochzuladen
- Multiple-Choice-Anfrage, um konkrete Informationen zu Fehlern einzuholen
- Standortanfrage, falls beispielsweise ein:e Techniker:in zur Fehlerbehebung benötigt wird